Regressionsarbeit

Wir greifen Themen aus dem jetzigen Leben auf und beziehen die pränatale Zeit mit ein. Am Beginn der Sitzung wird die Seele gebeten, direkt in das Geschehen zu gehen zum Beispiel der Geburt oder in das 3. Lebensjahr. So erhalten wir verdrängte Informationen aus den Zeiten von:

  • Kindheit
  • Babyzeit
  • Geburt
  • Pränatale Phasen
  • Operationen unter Narkose
  • Heilungsproblemen nach Operationen

Die Auflösung der Verwirrung ist bei der Regressionsarbeit im Vordergrund: was gehört zu mir und was zu den Anderen?!

Bei vielen Lebensmittel-Unverträglichkeiten finden wir meistens die Ursache in der pränatalen Phase = Zeit vor der Geburt. Nehmen wir als Beispiel die Unverträglichkeit auf Milch. Mutter musste sich in den ersten drei Monaten viel übergeben, sie trinkt morgens Milch und muss sich dann übergeben. Baby lernt, die Milch ist unverdaulich. Mit der Milch kommt die Information in den Körper, es ist eine Doppelbotschaft, die beim Baby zur Verwirrung führt: ich muss Milch trinken um zu leben und die Milch ist unverdaulich. Die Symbiose mit der Mutter macht es schwierig zu unterscheiden: Was gehört zu Mutter und was fühle ich? Das spannende ist, dass die negativen Informationen, die angenommen worden sind, so viel Energie haben, dass sie unsere Zellen und Botenstoffe beeinträchtigen können! Das Fehlen des Enzyms ist umkehrbar. Die Unverträglichkeiten werden weniger mit jeder Sitzung, weil die Entwirrung stattfindet. Sie erfahren: ich bin okay und ich fühle mich wohl.

Beispiel: Regressionsarbeit zu einer Venenoperation – die Wahrheit finden

Die Operation wurde bei Vollnarkose durchgeführt. Der Arzt mit seinem Team war im Zeitverzug. Das hatte sich schon den ganzen Tag aufgebaut und bei der letzten OP, dieser Patientin, entließ er dann seine Assistentin, so wurde das Bein einfach festgebunden und weiteroperiert. Durch den dauerhaften Druck kam es zu einer Nervenschädigung mit der Folge einer Fußheberparäse – sprich der gesamte Fuß war schlaff, vom Knie abwärts an taub und viele Nervenverbindungen waren bereits abgestorben. Die Geschädigte klagte den Arzt an, es kam zu einem Prozess. Durch mehrere Gutachter entstand Verwirrung.

Es ging bei der Sitzung/Regressionsarbeit darum zu begreifen, was war damals passiert und der eigenen Wahrnehmung zu trauen. Es kamen alle Worte hoch die sie gehört hatte und die ganze Anspannung im Team wurde deutlich. Die Patientin spürte im Bein genau wo der Druck war und hatte auch versucht es zu bewegen, was natürlich bei der OP nur noch mehr gestört hatte und das Bein wurde noch fester gebunden. So wurde ihr klar, warum der Arzt danach so offensichtlich ein schlechtes Gewissen hatte, denn er fuhr persönlich mit ihr zu einem Nervenspezialisten und dieser sagte dem Kollegen ganz klar, hier lag wohl ein Lagerungsfehler vor! Gegenüber der Versicherung gab es jedoch keiner der Ärzte zu. Der jahrelange Prozess und die verschiedenen Gutachter brachten Verwirrung. Das Wissen aus der Sitzung gab ihr die Kraft weiter zu kämpfen, bis es bei einem Vergleich zu einer finanziellen Entschädigung kam.